21. September 2018

Wohnungseigentumsrecht

In Deutschland ist ein ungebrochener Trend zur Umwandlung von Miet- in Eigentumswoh-nungen festzustellen. In vielen Fällen wird Wohnungseigentum durch Kauf oder auf dem Wege der Zwangsversteigerung erworben. Aus der komplizierten rechtlichen Regelung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG), die im Wesentlichen zwischen Gemeinschaft- und Sondereigentum des jeweiligen Eigentümers sowie Teileigentum unterscheidet, können sich vielfältige rechtliche Fragen ergeben.

In der Praxis beziehen sich diese häufig auf:

  • Prüfung der Anfechtbarkeit von Beschlüssen der Wohnungseigentümerversammlung
  • Durchsetzung von Hausgeldforderungen gegen säumige Wohnungseigentümer
  • Streitigkeiten um Veränderungen des geltenden Umlageschlüssels für die Kosten der Woh-nungseigentümergemeinschaft
  • Ansprüche von Wohnungseigentümern auf Instandsetzung von Gemeinschaftseigentum im Bereich ihres Sondereigentums (z. B. Dach oder Fenster)
  • Möglichkeiten der Ablösung des Verwalters des Gemeinschaftseigentums

Wohnungseigentumsrecht gilt als besonders kompliziertes Rechtsgebiet. Für den einzelnen Wohnungseigentümer ist in vielen Fällen kaum überschaubar, ob er seinen Standpunkt mit Erfolg durchsetzen kann. Gerichtliche Streitigkeiten können zudem leicht hohe Streitwerte erreichen, was zu erheblichen Kosten führt. Es ist daher geboten rechtzeitig den Rat eines fachkundigen Anwaltes einzuholen.

Rechtsanwalt Dr. Werchan steht Ihnen dafür zur Verfügung, wobei Eigentümer ebenso wie Verwalter vertreten werden.